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Es kann sein, dass sie gerade an ihrem Computer sitzen und sich den Kopfkratzen. Läuse? Schuppen? Oder vielleicht eine Psoriasis der Kopfhaut? Es gibt völlig verschiedene Gründe, warum es zu Juckreiz auf der Kopfhaut bekommen kann. Es kann völlig harmlos sein, aber auch das Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung wie eine Psoriasis sein.

So ihr ist es trifft Menschen aller Altersgruppen und aller Rassen. Personen, die bereits eine Plaque- Psoriasis besitzen, sind besonders empfindlich für eine gleiche Erkrankung auf der Kopfhaut. Es handelt sich um eine sehr verbreitete Hautkrankheit, nur viele Betroffene wissen es nicht.

Die eigentliche Ursache der Psoriasis ist bisher nicht bekannt. Es gibt jedoch einige Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit für eine Psoriasis erhöhen, dies sind vor allem die genetische Veranlagung und Umweltfaktoren.

Die Psoriasis ist nicht heilbar, aber sie ist bei einer richtigen Diagnose und Behandlung steuerbar und damit können die Beschwerden deutlich reduziert werden.

Erhöht eine Psoriasis das Risiko einer Entwicklung von Infektionen der Kopfhaut?

Studien zeigen deutlich, dass eine Schuppenflechte zu deutlich höheren Keimzahlen auf der Kopfhaut führt als bei einer Person mit normaler Kopfhaut. Hinzu kommt, dass die Psoriasis die Hautoberfläche schädigt. So kann es kaum verwundern, dass die Betroffenen häufiger unter Infektionen der Hautleiden.

Welche Faktoren beeinflussen die Schuppenflechte?

es gibt verschiedene Faktoren, die zu einer Veränderung der Haut führen:

  • Jahreszeit
  • Klimaveränderung
  • Sonneneinstrahlung

Psoriasis der Kopfhaut und Haarausfall

In der Regel keinen die Schuppenflechte nicht zu Haarausfall führen. Allerdings kann das intensive und häufige Kratzen zum Ausreißen von Haaren führen.

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Wo genau die Reise hingeht wissen wir auch noch nicht. Aber es gibt so viel interessantes zu berichten, so dass sich ein Besuch sicherlich lohnen wird

18.03.2004 – (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Deutsche Gesellschaft für Parasitologie tagt in Würzburg

Malaria, Schlafkrankheit und Kala-Azar – das sind nur einige der Parasiten-Erkrankungen, die in den armen Ländern der Welt jährlich Millionen Todesopfer fordern. Weitere zwei Milliarden Menschen sind weltweit mit gefährlichen Wurmparasiten infiziert, wie dem Bilharziose-Erreger oder dem auch in Deutschland heimischen Fuchsbandwurm.

“Neue und effektivere Wirkstoffe gegen diese Erreger sind dringend nötig”, lautet die einhellige Aussage der Parasitologen Prof. Dr. Matthias Frosch und Dr. Klaus Brehm vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Uni Würzburg. “Zur Entwicklung solcher Wirkstoffe trägt die Pharmabranche jedoch zurzeit nur wenig bei, da die Länder der so genannten Dritten Welt, in denen diese Erkrankungen vorkommen, kein lohnender Absatzmarkt für teuere Medikamente sind”, so die Parasiten-Forscher.

Um das zu ändern, treffen sich Vertreter aus Wissenschaft und Industrie bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie, die vom 17. bis 20. März an der Uni Würzburg stattfindet. Bei den Gesprächen geht es um Wirkstoffe, die möglichst vielen Parasiten gleichzeitig den Garaus machen und unter Umständen sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin verwendbar sind. “Die Produktion solcher Breitbandwirkstoffe wäre wirtschaftlich interessanter für die Industrie und könnte, neben der Tierhaltung in den Industrienationen, auch den Menschen in armen Ländern zu Gute kommen”, erklären die Würzburger Parasitologen.

Ein wichtiger Tagungspunkt sind jedoch auch die “guten Seiten” der Parasiten. Wegen der Ausnahmesituation, die der Organismus des Menschen bei einer Infektion durchmacht, sind Parasiten äußerst lohnende Forschungsobjekte, um mehr über die Funktionsweise unseres Immunsystems zu lernen. “Die Reaktion unseres Körpers bei Wurminfektionen hat beispielsweise sehr viel Ähnlichkeit mit allergischen Reaktionen, und die Zunahme von Allergien in den Industrieländern wird immer häufiger mit der Abnahme von Wurminfektionen in Verbindung gebracht”, sagt Klaus Brehm. “Eine leichte Wurminfektion zur rechten Zeit kann also durchaus förderlich sein”, so der Parasitologe.

Zu der Tagung, die vom Zentrum für Infektionsforschung der Uni Würzburg organisiert wird, haben sich bislang rund 250 Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum angemeldet. Für die Organisation vor Ort ist neben Matthias Frosch und Klaus Brehm auch die Parasitologin Prof. Dr. Heidrun Moll zuständig. Die Tagung befasst sich mit aktuellen Entwicklungen aus dem gesamten Gebiet der Parasitologie. Sie findet im Philosophiegebäude der Universität am Hubland statt.

Quelle: http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/31140/